Geheimwaffen

Die bisherige Geschichtsschreibung geht nach wie vor davon aus, das es "nur" die bekannten Raketenwaffen V1 und V2  (originaler Name A4, wobei die V1 eigentlich gar keine Rakete war). Dagegen sprechen mehrere Punkte.
So wurden nach dem Krieg amerikanische, in Deutschland stationierte Besatzungsbehörden angewiesen, nach Ersatzteilen für diese "Amerika-Rakete" Ausschau zu halten, und diese nach USA zu schicken.

Nun braucht man aber gemeinhin nur dann Ersatzteile, wenn am vorhandenen Gerät etwas defekt ist.

Weiters ist es eigentlich nicht logisch, daß die Forschungen an dieser A9/10 Rakete wirklich zugunsten der V2 eingestellt wurden. Vielmehr ist es denkbar, daß diese "Forschungs-Einstellungsanordnung" nur aus Geheimhaltungsgründen erlassen wurde.

Ein weiterer Grund ist die Tatsache, daß Hitler immer wieder von der Möglichkeit spricht, bald die USA angreifen zu können, eventuell in Verbindung mit einer "neuen Waffe"... Nuklearwaffe?.
Die A4b sollte dabei als "Spitze" der 2.ten Stufe, der A10, dienen. Der Größenvergleich zwischen A4(b) und A9/10 ist eindrucksvoll.

Obwohl die Forschungen angeblich eingestellt wurden, begann man in Österreich mit dem Bau eines großen unterirdischen Systems, welches die Teststände aufnehmen sollte, und worin eine Versuchsserienproduktion geplant war: "Zement" war der Codename für diese Anlage.

Es ist möglich, daß die Verlagerung der Forschung und Versuchsserienfertigung kurz danach abgeändert wurde, und die neue Aufnahmestelle nun in Thüringen lag, eventuell im Bereich Jonastal.

 

 

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